Wechsel der privaten Krankenversicherung

Wechsel der privaten Krankenversicherung

Laut einer repräsentativen Umfrage eines Kölner Marktforschungsinstituts würden gerne ein Drittel der gesetzlich Versicherten in eine private Krankenversicherung wechseln. Die Gründe für diese Bestrebungen liegen auf der Hand: Bevorzugte Behandlungen bei Ärzten und in Krankenhäusern, sowie die Inanspruchnahme alternativer Behandlungsmöglichkeiten.

Facharztbehandlungen sind einfacher

Einer der Hauptgründe gesetzlich Versicherte ist das weit verbreitete Problem, zeitnahe Termine bei Fachärzten zu bekommen. So warten gesetzlich Versicherte meist mehrere Wochen um einen Termin bei einem Augenarzt zu bekommen und teilweise mehrere Monate um einen Termin bei einem Neurologen oder Psychater zu erhalten. Privat versicherte Personen kennen diese Probleme nur selten, da gerade Fachärzte zeitnahe Termine an privat Versicherte vergeben.

Zudem kann man sich auch im Krankenhaus mit einer privaten Krankenversicherung auf die bestmögliche Behandlung verlassen, da Privatpatienten vorrangig vom Chefarzt behandelt und operiert werden. Dies ist besonders bei schwerwiegenden Eingriffen oder bei komplizierten Operationen ein bedeutsamer Vorteil, welcher eine schnelle Genesung und eine umfassende Betreuung verspricht.

Generell lässt sich sagen, dass privat Versicherte wesentlich zufriedener mit dem Gesundheitssystem sind, als es bei gesetzlich Versicherten der Fall ist. Dadurch lässt sich auch erklären, warum die Nachfrage nach privaten Krankenversicherungen weiterhin hoch ist.