Sparen mit der privaten Krankenversicherung: Ein Rechenbeispiel

Sparen mit der privaten Krankenversicherung – oft liest man, dass man mit einer privaten Krankenversicherung viel Geld sparen kann. Viele können sich aber auch nach vielen Berechnungen nicht vorstellen, wie dies möglich sein kann. Bevor nun ein Rechenbeispiel zur Verdeutlichung vorgestellt wird, ist zu sagen, dass das Sparen meist nur für Angestellte und gut verdienende Selbstständige möglich ist.
Grundlage ist die Beitragsbemessungsgrenze
Aktuell liegt die Beitragsbemessungsgrenze für Arbeitnehmer bei einem Verdienst von 3.712,50 €, was bedeutet, dass Arbeitnehmer maximal 304,40 € aus eigener Kraft an die gesetzliche Krankenversicherung bezahlen. Zusätzlich fließt aber auch ein Arbeitgeberanteil an die gesetzliche Krankenversicherung, den man beim Übergang in die private Krankenversicherung zusätzlich erhält. Geht man nun von einem durchschnittlichen Beitrag von 250 bis 350 € pro Monat aus, so wird deutlich, dass die private Krankenversicherung wesentlich günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung ist.
Einen entsprechenden Zuschlag für Selbstständige gibt es hingegen nicht. Allerdings können diese die Kosten für die private Krankenversicherung in vollem Umfang steuerlich geltend machen, sodass auch hier ein Preisvorteil erreicht werden kann. Wirklich sparen können Selbstständige aber nur, wenn ihr Einkommen im Bereich des Mindesteinkommens für Arbeitnehmer oder sogar darüber liegt.
